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Psychotherapie mit Erwachsenen

Zum besseren Verständnis werden  hier die in meiner Praxis für den Bereich Erwachsene angebotenen

Therapieverfahren kurz umrissen:

 

Verhaltenstherapie

In der Verhaltenstherapie wird davon ausgegangen, dass gestörtes Erleben und Verhalten im Laufe einer Lebens- und Lerngeschichte (sowohl in der Kindheit als auch später) erworben wurde und durch Lernprozesse wieder positiv verändert oder sogar ganz abgebaut werden kann.

Zu diesem Zweck fördert die Behandlung das aktive Herangehen an die Schwierigkeiten, beispielsweise durch Verhaltenstrainings (z.B.  Problemlösetraining, Selbstsicherheitstraining) und/oder durch Methoden zur Veränderungen von Gedankenabläufen und negative Gefühlen. 

Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie

Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie befasst sich vor allem mit den unbewussten Beweggründen menschlichen Verhaltens,  der Art und Weise, wie Menschen von klein her gelernt haben, sich und ihre Umwelt wahrzunehmen und darauf zu reagieren,  den Ängsten und Blockaden, die sie daran hindern, sich ihrem Wesen gemäß zu entwickeln und zu verändern.
Im geschützten Rahmen der Einzeltherapie geht es vornehmlich um kindliche Seiten, die sich in der frühen Eltern-Kind-Beziehung entwickelt haben und teilweise situationsgerechtes Handeln und Erleben erschweren.

Gesprächspsychotherapie (Klientenzentrierte Psychotherapie)

Die Klientenzentrierte Psychotherapie oder Gesprächspsychotherapie wurde von  dem amerikanischen Psychologen Carl R. Rogers (1902-1987) aus seiner psychotherapeutischen und pädagogischen Arbeit mit Erwachsenen und Kindern entwickelt. Im Mittelpunkt von Psychotherapie und Beratung steht die Person – nicht das Problem. Menschen erfahren und lernen in der Psychotherapie oder Beratung, ihre verborgenen Fähigkeiten zu entwickeln und eigenständig Lösungen für ihre Probleme zu finden.

Katahym imaginative Psychotherapie

Das ,,katathyme Bilderleben (KB)"  (heute KiP "Katathym imaginative Psychotherapie) wurde in den 50er Jahren zunächst von H.C. Leuner u.a. als tiefenpsychologisch fundiertes Verfahren entwickelt und seither konsequent weiter ausgebaut und wissenschaftlich fundiert.

Im Verlaufe von  katathym-imaginationen Sitzungen entfalten sich Prozesse  bildhaft und therapeutisch wirksam.  

Im Verlauf einer KB-Sitzung  imaginiert der Patient auf Anregung seines Therapeuten. In entspannten Zustand, ähnlich wie beim autogenen Training berichtet der Imaginierende die Inhalte seines Traumes und die begleitenden Affekte simultan mit dem Entstehen. Diese Bilder werdem im Anschluss der Imagination häufig  gemalt und weiter besprochen.

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